Berichten zufolge beabsichtigt EA, mit einem anderen Unternehmen zu fusionieren

Die Videospielindustrie befindet sich mitten in einem Goldrausch von Akquisitionen. Microsoft, Sony, die Embracer Group und andere Unternehmen suchen nach neuen Partnern, die sie akquirieren können, um ihnen beim Ausfüllen ihrer Spielveröffentlichungskalender zu helfen. Das Gegenteil ist auch der Fall, da Unternehmen auch die Möglichkeit einer Übernahme prüfen. Das jüngste Beispiel mag jedoch ein Schock sein. Ein neuer Bericht weist darauf hin Electronic Arts hat einen Verkauf oder eine Fusion aktiv verfolgt und war sogar überraschend nahe dran, bevor der Deal zustande kam.



Der Bericht stammt von Outlet Puck, das behauptet, dass Electronic Arts Gespräche mit einigen der größten Unternehmen der Technologiebranche über die Möglichkeit eines Verkaufs oder einer Fusion führt. Die Liste der potenziellen Partner umfasst Apple, Amazon, Comcast-NBCUniversal und sogar Disney. Als Erklärung heißt es in dem Bericht, dass die Übernahme von Activision Blizzard durch Microsoft das Unternehmen „ermutigt“ habe, nach möglichen Partnern für den Kauf zu suchen.

Während Details zu den meisten Gesprächen ungesagt blieben, erklärt der Bericht, dass ein Deal mit Comcast-NBCUniversal an einem Punkt vorangekommen ist. Der Deal hätte dazu geführt, dass Comcast-NBCUniversal den NBCUniversal-Medienteil des Unternehmens ausgegliedert hätte, um mit Electronic Arts zu fusionieren. Die Familie von Comcast-CEO Brian Roberts würde die Mehrheit der Kontrolle über das neue Unternehmen übernehmen, während Andrew Wilson, CEO von EA, das Unternehmen weiterhin leiten würde. Der Deal soll vor relativ kurzer Zeit über den Preis und die Unternehmensstruktur nach der Fusion gescheitert sein.

Eine Fusion zwischen Electronic Arts und einem anderen Unternehmen soll einer vollständigen Übernahme vorgezogen werden. Es wird auch gesagt, dass EA versucht sicherzustellen, dass Wilson nach der Fusion als CEO des Unternehmens erhalten bleibt. Diese Erwartungen könnten erklären, warum ein Deal zu diesem Zeitpunkt nicht zustande gekommen ist.

Electronic Arts ist natürlich nicht das einzige Unternehmen, das eine andere Option als die direkte Übernahme verfolgt. Berichten zufolge versucht Ubisofts CEO Yves Guillemot, mit Private-Equity-Firmen zusammenzuarbeiten, um die Kontrolle über das Unternehmen zu behalten. Es soll möglichen Akquisitionsbemühungen von anderen Private-Equity-Firmen ausgesetzt sein. Es zeigt nur, dass der Markt zwar gute Deals begünstigt, aber nicht alle Deals gleich sind.

Obwohl der Bericht keine Klärung bringt, kann davon ausgegangen werden, dass Electronic Arts auch in Zukunft die Möglichkeit einer Übernahme oder eines Zusammenschlusses mit einem anderen Unternehmen prüfen wird. So seltsam es auch scheinen mag, dass EA übernommen werden könnte, nur wenige hätten vorhersehen können, dass Microsoft auch Activision Blizzard übernimmt. Erwarten Sie weitere Berichte über EA’s Pläne für die Zukunft.

Quelle: Pucken



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